Auftragsfertiger drosseln Notebook-Produktion

Output der taiwanesischen Produzenten geht stärker als erwartet zurück

Angesichts von Überkapazitäten nehmen taiwanesische Notebook-Produzenten ihre Produktion teilweise deutlich zurück. Wie der asiatische IT-Dienst DigiTimes berichtet, soll die Produktion der Auftragsfertiger im ersten Quartal um insgesamt elf Prozent zurückgehen, für den Jänner wird gar ein Rückgang von 18 Prozent erwartet. Zwar sind die großen Markenfirmen, die alle hauptsächlich in Taiwan produzieren lassen, bezüglich der Geschäftsentwicklung optimistisch. Dennoch sind aus dem Weihnachtsgeschäft nach Schätzungen zehn bis 15 Prozent der Laptops in den Regalen liegengeblieben.

Taiwan gilt in der Branche als verlängerte Werkbank der Branchengrößen, die allesamt auf der chinesischen Insel produzieren lassen. So ist der weltweit größte Laptop-Produzent der taiwanesische Konzern Quanta Computer. Dieser musste nach Schätzungen des Investmenthauses UBS Warburg seinen Output im Januar um 15 bis 20 Prozent auf 700.000 bis 750.000 Einheiten zurückfahren.

Branchenkenner hatten bereits mit magereren Ergebnissen zum Jahresauftakt gerechnet, der tatsächliche Rückgang der erzeugten Stückzahlen übertraf die Prognosen aber deutlich. Weil die bekannten Markenfirmen im Weihnachtsgeschäft nicht so viel wie erhofft verkauft haben, haben sie ihre Bestellungen im Jänner um rund zehn Prozent reduziert. Dennoch sind die Konzerne generell zuversichtlich. Allgemein rechnen die Auftragsfertiger damit, dass die Bestellungen Ende Februar wieder stark anziehen und im März einen ersten Jahres-Höhepunkt erreichen.

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