Peoplesoft: HV-Termin soll Oracle zurückdrängen

Einflussnahme soll verhindert werden

Das US-Software-Unternehmen Peoplesoft hat den Termin für die Jahreshauptversammlung bekannt gegeben. Die Versammlung mit der Wahl des Verwaltungsrats soll demnach am 25. März stattfinden. Wie Peoplesoft heute mitteilte, seien alle bis 10. Februar 2004 eingetragenen Aktionäre stimmberechtigt. Der unerwartet frühe Termin wurde gewählt, damit die Versuche Oracles, Einfluss auf die Geschäfte von Peoplesoft zu nehmen, so schnell wie möglich beendet werden können.

Peoplesofts CEO Craig Conway appellierte an die Aktionäre, sich für die Kandidaten des Verwaltungsrates zu entscheiden und die Kandidaten Oracles abzulehnen. „Sobald Oracle auch von den Peoplesoft-Aktionären zurückgewiesen wird, vergrößern sich die Möglichkeiten, mit einem uneingeschränkt handlungsfähigen Vertrieb eine weitere Wertsteigerung zu erzielen“, so Conway.

Für den Verwaltungsrat nominierte Peoplesoft die vier bereits amtierenden Mitglieder A. George Battle, Craig Conway, Frank Fanzilli und Cyril Yansouni. Oracle hatte angekündigt, fünf eigene Kandidaten zur Wahl zu stellen, um mehr Einfluss auf Peoplesoft gewinnen zu können. Erst gestern hatte Oracle mit der erneuten Erhöhung seines Übernahmeangebots auf 9,4 Milliarden Dollar eine neue Runde in der seit Juni 2003 währenden Übernahmeschlacht eingeläutet.

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