Diebolds EPP4.0 erfüllt Sicherheitsanforderungen

Unternehmen versucht sich von Negativ-Meldungen des letzten Jahres abzusetzen

Der US-Hersteller von Bankautomaten, Diebold, hat heute die erfolgreiche Zertifizierung der Version 4.0 seines Encrypted Pin Pad (EPP)-Systems vermeldet. EPP4.0 wurde nach Angaben von Diebold von der T-Systems GEI GmbH erfolgreich getestet und entspricht den Spezifikationen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA).

Das EPP4.0 wird in allen Modellen der neuen Bankautomatenserie Opteva sowie in den meisten Modellen der ix- und 9x-Serie eingesetzt. Encrypted Pin Pads sollen die Kunden-PINs nach der Eingabe in den Automaten schützen. In Deutschland zählen sie längst zur Norm.

Laut Danny O’Brien, Vizepräsident bei Diebold, demonstriere die Zertifizierung von Diebolds EPP4.0, dass „Diebold den Banken und ihren Kunden sichere Geldautomaten anbietet“. Die Prüfung der Sicherheitslösungen durch unabhängige Testlabors sei für Diebold ein Indiz dafür dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen nachkomme, so O’Brien.

Im vergangenen Jahr machten Diebolds Sicherheitsanwendungen jedoch zum Teil negative Schlagzeilen. Im Juli 2003 hatten Forscher von US-Universitäten Schwachstellen in Diebolds elektronischer Wahlsoftware entdeckt, durch die es möglich gewesen sei, mehrere Male für einen Kandidaten zu stimmen.

Im November waren zwei Diebold-Geldautomaten mit einem Computerwurm infiziert worden und mussten daraufhin abgeschaltet werden. Vertreter der Firma Diebold konnten nicht feststellen, wie der Wurm in das geschlossene Finanz-Netzwerk gelangen konnte.

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