Eco und Denic betreiben ersten deutschen DNS-Rootserver

Antwortzeiten sollen sich verkürzen und Netz stabiler werden

Denic und der Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco wollen sich an Einrichtung und Betrieb eines Nameservers in Frankfurt am Main beteiligen, der eine exakte Kopie des K-Rootservers in London darstellt. Damit wollen die beiden Einrichtungen Bemühungen zu einer stärkeren weltweiten Verteilung der DNS-Rootserver unterstützen.

Sowohl diese Kopie als auch die K-Rootserver in London und Amsterdam werden von RIPE NCC betreut. Denic will für den netztechnischen Zugang sorgen und die benötigte Hardware bereitstellen, während Eco die Örtlichkeiten zur Verfügung stellt und für einen Vor-Ort-Service rund um die Uhr Sorge tragen will.

Beide Organisationen sehen ihr Engagement als weiteren Schritt, „den Service für die deutsche Internet-Community weiter auszubauen, und gleichzeitig als Beitrag zur Sicherung der Stabilität des Internet insgesamt“. Auf DNS-Rootservern sind die technischen Information über die Institutionen gespeichert, die für die Verwaltung der einzelnen Top Level Domains zuständig sind. In Deutschland sind dies die Denic und die von ihr betriebenen autoritativen .de-Nameserver.

Mit dem neuen Rechner in Frankfurt steht zum ersten Mal ein Rootserver direkt in Deutschland zur Verfügung. Dies soll zur Folge haben, dass sich die Antwortzeiten bei DNS-Anfragen verkürzen und das deutsche Internet auch bei einer länger andauernden Isolation weiter funktionieren würde.

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