Internet Explorer dominiert weiter den Browser-Markt

Microsoft-Produkt kommt auf 94 Prozent Anteil

Microsoft dominiert mit seinem Internet Explorer (IE) nach wie vor unangefochten den weltweiten Browser-Markt. Wie die niederländischen Webstatistiker von OneStat.com errechnet haben, kommen alle IE-Versionen zusammen auf einen Marktanteil von 94,8 Prozent. Der Rest der Browser-Welt läuft unter „ferner liefen“. Allerdings sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen: Für die Studie wurden Logfiles ausgewertet. Diese liefern nicht immer zuverlässige Zahlen, da sich einige Browser als „Internet Explorer“ ausgeben, obwohl sie nicht aus Redmond kommen.

Microsoft hat die Browser-Welt damit mehr denn je im Griff. Der Redmonder Konzern musste gegenüber der letzten Erhebung im Juli nur geringe Einbußen hinnehmen, der Anteil aller IE-Versionen fiel um 0,5 Prozentpunkte. Dies ging hauptsächlich auf das Konto von alternativen Browsern wie Mozilla und Opera, die im vergangenen Halbjahr leicht zugelegt haben.

In der nunmehr veröffentlichten Statistik führt Internet-Explorer-Version 6.0 mit einem Marktanteil von 68,1 Prozent vor dem 5.5-Release mit 13,8 Prozent. Version 5.0 rangiert auf Platz drei mit 11,8 Prozent Marktanteil. Dahinter folgt auf Rang 4 mit Mozilla das erste Produkt, das nicht aus dem Hause Microsoft stammt. 1,8 Prozent aller User setzen weltweit auf den alternativen Browser. Opera 7.0 rangiert mit 0,8 Prozent auf Platz fünf vor dem „alten“ Internet Explorer 4.0 mit 0,7 Prozent Marktanteil. Apples Safari liegt mit 0,48 Prozent auf dem siebenten Platz.

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2 Kommentare zu Internet Explorer dominiert weiter den Browser-Markt

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  • Am 22. Januar 2004 um 21:58 von wo der wind herkommt

    Schade!
    Das zeigt doch deutlich, was die verknüpperung eines browser mit einem BS so bringt. – schade, daß dabei dann viele user bzw. sysadmins so ignorant und FAUL! sind, sich um Alternativen einen Kopf zu machen. Und Alternaiven gibts nun wirklich viele und sehr sehr gute! Selbst betas und "Vor1"-versionen sind schon absolut toppi! Man betrachte nur mal den firebird – klein, schnell, kompatibel, selbst mit M$-spezifischem Müll! super proggi und man muß nicht die ganze zeit aufpassen, dass der nach hause telefoniert oder irgendwelchen buggy-backdoor-code ausführen will.

    Ich sag immer: dreht euch mal n bissel und schaut über den tellerrand!

  • Am 2. Februar 2004 um 15:29 von Jack

    Bequemlichkeit vor Sicherheit
    Leider sind sich die meisten Nutzer des Internet Explorers nicht darüber im Klaren, mit welch großen Sicherheitsrisiken sie sich (und andere) durch den Einsatz dieses Browsers belasten. Schließlich nutzen die meisten Viren Einfallstore wie Active-X und JScript, die so nur im IE (und damit auch in Outlook {Express}) und keinem anderen Browser vorhanden sind.
    Und wenn Microsoft tatsächlich ein "Schuldgefühl" bzgl. der Virenverbreitung empfindet, wie das Bill Gates jüngst ausgedrückt hat, so sollte die Firma dort ansetzen.

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