Kiel setzt bei Verschlüsselung auf Linux

Landtagsverwaltung von Schleswig-Holstein nutzt Krypto-Server-Lösung SDS

Der hohe Norden setzt auf den Pinguin: Die Landtagsverwaltung von Schleswig-Holstein hat sich für den Einsatz der Krypto-Server-Lösung von Comcity entschieden. Der Secured Data Server (SDS) des Unternehmens aus Kiel soll eine automatisierte serverbasierte Verschlüsselung jeglicher Daten ermöglichen, die auf ihm gespeichert werden. Die Daten werden auf einem LinuxServer, der transparent auch in Windows-Netzwerken eingesetzt werden kann, verschlüsselt gespeichert.

Laut Comcity kann der SDSC auch in Terminal-Server-Umgebungen verwendet werden. Die einfache Schlüsselverwaltung soll dezentral erfolgen und allein in den Händen der einzelnen Anwender liegen. Die Software sei mit dem Datenschutz-Gütesiegel zertifiziert.

Bei der Lösung soll es keine Hintertür geben, über die Administratoren die verschlüsselten Daten einsehen könnten oder die es ihnen erlauben würde, benutzerdefinierte Schlüssel zu erlangen oder zu modifizieren.

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1 Kommentar zu Kiel setzt bei Verschlüsselung auf Linux

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  • Am 1. Februar 2004 um 3:27 von GENTOO_USER

    Linux Verschlüsselung
    Find‘ ich klasse, daß Redmond/NSA keine Hintertür hat, um mal nach dem Rechten zu sehen…

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