Philips sieht Boom bei Smartcards

Großes Geschäft mit kleinen Speichermedien erwartet

25 Jahr nach der Produktion der ersten Smartcard sieht Philips die Zukunft der kleinen Speichermedien rosig: Rein äußerlich hätten sich die Plastikkarten in den vergangenen 25 Jahren kaum verändert, ihre Anwendungsmöglichkeiten hingegen hätten sich enorm verbreitert.

Vor einem viertel Jahrhundert habe man ausschließlich Anwendungen im Bankenbereich getestet. Es folgte die vorausbezahlte Telefonkarte für öffentliche Kartentelefone. Die erste wirkliche Massenanwendung von Smartcards in Deutschland seien 1991 die so genannten SIM Cards in den Mobiltelefonen der Telekom gewesen. Seitdem hätten Smartcards in Form von Geldkarten, Telefonkarten, Krankenversicherungskarten und Stammkundenkarten immer weitere Anwendungsbereiche erschlossen.

In den nächsten Jahren habe der kleine Speicherriese eine Schlüsselfunktion an allen Schnittstellen der digitalen Kommunikation vor sich, ist Philips überzeugt. Er käme zum Einsatz „als Netzwerkzugang und zur Identifikation, für die Datenverschlüsselung und als elektronische Signatur“. Je enger die Vernetzung der Systeme und Geräte im virtuellen Raum, desto wichtiger würden die Sicherheitsaspekte.

Eine wichtige Rolle spielen in Zukunft so genannte Dual-Interface-Karten. Dabei können Applikationen sowohl über die kontaktlose als auch über die kontaktbehaftete Schnittstelle mit den Lesegeräten kommunizieren. Ein Beispiel dafür sei die City-Card, die in Moskau getestet wird. Ihre Anwendungsbreite reicht von elektronischen Tickets im öffentlichen Nahverkehr, e-Government-Anwendungen bis zu Bezahlfunktionen im Einzelhandel.

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