Sojus-Rakete bringt israelischen Satelliten ins All

Die AMOS-Satelliten haben eine Betriebsdauer von etwa zwölf Jahren

Eine russische Sojus-Trägerrakete mit dem israelischen Telekommunikationssatelliten AMOS 2 ist in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) erfolgreich vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Der israelische Industrie- und Handelsminister Ehud Olmert begrüßte wenig später den geglückten Start.

Mit AMOS 2 gehöre Israel zur Spitzengruppe der Länder mit Hochtechnologie, sagte er im israelischen Fernsehen. Etwa sieben Stunden nach dem Start sollte die Sojus-Fregat-Rakete den 1370 Kilogramm schweren Satelliten in seine geostationäre Umlaufbahn bringen.

AMOS-2 sollte in unmittelbarer Nähe seines 1996 von der europäischen Raketenbetreiberin Arianespace in die Umlaufbahn gebrachten Vorgängers AMOS-1 platziert werden. Die AMOS-Satelliten haben eine Betriebsdauer von etwa zwölf Jahren.

Der Start um 02.30 Uhr Ortszeit (22.30 Uhr MEZ Samstag) erfolgte in Zusammenarbeit zwischen Arianespace und der europäisch-russischen Gesellschaft Starsem. Ursprünglich war er mit einer Ariane-5 geplant gewesen; aus technischen Gründen wurde dann aber die Sojus-Fregat-Rakete bevorzugt.

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