Kaspersky: Viren-Updates alle drei Stunden

Unternehmen will noch schneller auf neue digitale Übeltäter reagieren können

Kaspersky hat mit „Rapid Virus Response“ eine neue Technologie zum Update der eigenen Anti-Virus-Software präsentiert. Die Anwender sollen ab sofort automatisch alle drei Stunden mit einem Update der Anti-Virendatenbank versorgt werden, so der russische Hersteller. Auf diese Weise soll der Schutz vor Viren-Epidemien „entscheidend verbessert“ werden.

In den letzten Monaten sei die Häufigkeit von Viren-Epidemien um ein Vielfaches gestiegen. „Dadurch mussten wir oftmals die täglichen zwei Updates auf drei bis vier erhöhen“, so die Sprecherin Denis Zenkin. Ein Update im Drei-Stunden-Takt sei deshalb eine logische Folge.

Die Neuerung sieht vor, dass Updates für alle Module, die Schutzprozeduren gegen neue Viren enthalten, alle drei Stunden rund-um-die-Uhr (jeweils ab Mitternacht) automatisch oder auf Zugriff des Anwenders erhältlich sein werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern von Anti-Virenprodukten führe man eine antizipative integrale Überprüfung der Updates aus, um Fehlalarme ungefährlicher Daten auszuschließen und die maximale Kompatibilität der Updates mit der Hard- und Software des Anwenders zu garantieren.

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2 Kommentare zu Kaspersky: Viren-Updates alle drei Stunden

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  • Am 29. Dezember 2003 um 7:37 von Juergen

    Sophos: 1 Stunde, vollautomatisches LAN-Update
    Nur am Rande bemerkt: Sophos wird in meiner Config stündlich upgedatet und der zentrale Updateserver prüft im 15 Minuten-Takt ob neue Signaturen verfügbar sind. Oft genug war das Update schon gelaufen, bevor die Meldung über neue Signaturen per Mail eingetroffen ist. 3 Stunden sind nicht gerade eine Sensation

    • Am 30. Dezember 2003 um 13:01 von Bulb

      AW: Sophos: 1 Stunde, vollautomatisches LAN-Update
      Nur das Sophos nicht nur TCP/IP erwartet, sondern auch noch uber Netbeui und zusätzlich noch über Datei und Druckerfreigabe verfügen muss, um diesen Updatemechanismus funktional zu machen. Dies stellt meiner Meinung nach ein grösseres Sicherheitsrisiko dar. Ausserdem könnte sich hier und da die Hauptdatenbank des Verteilserverers zerlegen, so das nix mehr geht. Tägliche Kontrolle der Funktionalität ist denmnach trotzdem angesagt.

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