IBM verlagert 4700 Jobs von den USA nach Indien und China

Bericht: Der erste Teil soll bereits in der ersten Jahreshälfte 2004 nach Asien gehen

IBM will nach einem Pressebericht bis zu 4700 Stellen für Programmierer von den Vereinigten Staaten nach Indien und China verlagern. Dies sei Teil eines Plans mit dem Titel „Global Sourcing“ („Weltweite Beschaffung“), berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag. Der erste Teil von 947 Jobs solle bereits in der ersten Jahreshälfte 2004 von den USA nach Asien gehen. Für bis zu 3700 weitere Arbeitsplätze gebe es noch keinen genauen Zeitplan.

IBM beschäftigt in Indien bereits heute 500 Programmierer und Ingenieure. Weltweit arbeiten für IBM 315.000 Menschen. Betroffen von den Verlagerungen sind dem Bericht zufolge die US-Standorte Southbury (US-Bundesstaat Connecticut), Poughkeepsie (New York), Raleigh (North Carolina), Dallas (Texas) und Boulder (Colorado).

Die ersten Beschäftigten würden im Januar über den Wegfall ihrer Stelle in den USA informiert, berichtete die Zeitung. Sie würden dann verpflichtet, über mehrere Wochen ihre Nachfolger aus Indien und China zu schulen. Alle betroffenen Mitarbeiter hätten 60 Tage Zeit, sich innerhalb des Konzerns auf eine andere Stelle zu bewerben. Der genaue Plan wird laut „Wall Street Journal“ noch ausgearbeitet. Dabei sei sich das Unternehmen noch nicht in allen Fällen sicher, dass die Arbeiten auch tatsächlich im Ausland erledigt werden könnten.

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