NTT Docomo forciert Linux-Handys

Kosten von Neugeräten sollen gesenkt werden

Das japanische Telekommunikations-Unternehmen NTT Docomo drängt seine Handy-Lieferanten dazu, künftig auch Linux-basiere Geräte zu produzieren. Für die Akzeptanz des Open Source-Betriebssystems in der TK-Branche ist dies ein wichtiger Meilenstein.

Durch die Verwendung von Linux sollen hauptsächlich die Kosten der Handys gesenkt werden. Eine Unternehmenssprecherin sagte, NTT Docomo wolle Handy-Hersteller nicht dazu zwingen, nur noch Linux-basierte Geräte anzubieten, sondern lediglich als weitere Option.

Durch den Ruf NTT Docomos, immer auf neueste Technik zu setzen, könnte sich auch das Image des Open Souce-Systems in der Mobilfunkbranche verbessern. Im Januar hat der finnische Handy-Hersteller Nokia ein Tool veröffentlicht, das die Entwicklung von Java-basierten Programmen für Nokia-Handys auch unter Linux ermöglicht. Motorola hat sein erstes Linux-Handy im August auf den Markt gebracht und verlauten lassen, dass künftig die Mehrzahl seiner Geräte auf dem freien Betriebssystem basieren werde.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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