CeBIT 2004: Firmen gehen, IT-Bosse kommen

Zum "ICT World Forum" haben sich unter anderem Thomas Siebel und Robert Bishop angesagt

Immer mehr große IT-Unternehmen verzichten auf eine Teilnahme an der weltgrößten Computermesse CeBIT. Vor wenigen Wochen hat Borland dem Event an der Leine eine Absage erteilt. Nun lassen die Veranstalter geradzu trotzig verlauten: „Die Bosse kommen“. Allerdings ist damit nicht die Computermesse selbst, sondern das „ICT World Forum“ gemeint, das kurz vor der Eröffnung in Hannover startet.

Das Programm des Forums beginnt am Morgen des 17. März und schließt die Eröffnungsfeier der CeBIT 2004 am Abend mit ein. „Die Vorträge, Interviews und Diskussionen werden am Donnerstag, 18. März, ganztägig weitergeführt und enden am zweiten Messetag, Freitag, 19. März, gegen 14 Uhr“.

Die Teilnehmerliste liest sich in der Tat wie ein „Who is Who“ der IT-Branche: So sollen unter anderem Nokia-President Pekka Ala-Pietilä, Silicon Graphics-CEO Robert Bishop, France Telecom-Boss Thierry Breton, Peoplesoft-Chef Craig Conway und Patricia Russo, die Chefin von Lucent Technologies, teilnehmen. Der Chairman und CEO Thomas Siebel von Siebel Systems hat sich ebenfalls angesagt.

Das „ICT World Forum @ CeBIT 2004“ soll im „Maritim Airport Hotel Hannover“ abgehalten werden. Die Veranstalter, neben der Deutschen Messe das US-amerikanische Unternehmen l2i Media LLC, erwarten „mehr als 500 Gäste aus 50 Ländern“.

Themenseiten: Business, CeBIT, Messe

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1 Kommentar zu CeBIT 2004: Firmen gehen, IT-Bosse kommen

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  • Am 5. Dezember 2003 um 0:14 von expocityvoice

    Endgültig Nacht in Hannover . . .
    Das war zu erwarten bei den Preisen, die den Ausstellern zuletzt abverlangt wurden. Für die Kleinstadt Hannover, die wenigstens zum Zeitpunkt der CEBIT, einmal im Jahre ihren provinziellen Charakter verlor, wird es nun wieder dunkle Nacht. Die wenigen angesiedelten IT-Unternehmen werden sicher ihren Sitz wieder dahin verlegen, wo der Puls noch kräftig schlägt.
    Auf dem Messegelände wird dann eine Forschungsstätte für Geriatrie errichtet, weil an Versuchsobjekten in Land und Kommune kein Mangel herrscht.

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