Wieder Niere bei Ebay im Angebot

Brite will Operation der Tochter finanzieren

Um eine Operation für seine gehbehinderte kleine Tochter bezahlen zu können, bietet ein Brite seine Niere im Internet zur Versteigerung an. Der Landwirt Peter Randall offeriert sein Organ auf der Online-Auktionssite eBay und hofft auf einen Erlös von 100.000 Pfund (rund 143.000 Euro), wie die Zeitung „The Sun“ berichtete.

Randalls sechsjährige Tochter Alice leidet an zerebraler Kinderlähmung und kann deshalb nicht richtig laufen. Randall und seine Frau wollen ihrem Kind eine in Ungarn entwickelte neue Behandlung finanzieren, die 50.000 Pfund jährlich kostet. „Ich kann mit einer Niere leben“, sagte der Landwirt dem Blatt. „Das ist ein geringer Preis dafür, meine Tochter ihre ersten Schritte machen zu sehen.“

Von der britischen eBay-Seite musste das Angebot entfernt werden, weil der Verkauf von Organen dort verboten ist. Randall hofft aber auf Bieter auf den eBay-Seiten in den USA und Asien.

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4 Kommentare zu Wieder Niere bei Ebay im Angebot

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  • Am 5. Dezember 2003 um 5:51 von Stefan Kluge

    Gesetzgebende "Organe"
    Darf man eigentlich gesetzgebende "Organe" versteigern ? Dann hätte ich da was. Mehrere europäische Regierungen inkl. Parlamenten und anhängenden Verwaltungsapparaten für nur 1,00 € Startgebot !! ;o}

    • Am 12. Dezember 2003 um 10:40 von dasRoger

      Gesetzgeb. "Organe"…Du hast da was vergessen
      Du hast da was vergessen….in der Anzeige hast du den Satz vergessen:
      UND ÜBER DEN EINEN EURO KÖNNEN WIR DANN AUCH NOCH REDEN…Umtausch ausgeschlossen…

  • Am 5. Dezember 2003 um 8:04 von Highflyer

    An Perversion kaum noch zu überbieten…
    … ist eine Gesellschaft, in welcher der Vater zum "Metzger" muß, um seinem Kind eine eigentlich selbstverständliche Behandlung zu ermöglichen. Mehr und mehr stellt sich die Frage, wozu wir (bzw. die Briten) ein Gebilde namens Staat finanzieren und überhaupt brauchen, wo Solches nicht gesetzlich unterbunden bzw. die Behandlung des Kindes auf "menschliche" Art und Weise geregelt wird. "Money makes the world go round…" – ein Szenario übrigens, das auch für Deutschland denkbar wäre – obwohl ich zum Beispiel jährlich rund 5.000 Euro an gesetzliche Sozialsysteme zahle – wie viele andere arbeitende Deutsche auch – und dafür demnächst eine Eintrittskarte lösen muss, falls ich mal einen Arzt benötige…

  • Am 6. Dezember 2003 um 2:04 von Till Wollheim

    Solidargesellschaft muß begrenzt werden – oder Crash
    Warum soll ich oder Du ihm diese Operation bezahlen?
    Wir müssen das Solidarkrankensystem begrenzen, sonst ist es in zwei, drei Jahren nicht mehr bezahlbar. Es reht sich auch kaum eine öffentliche Stimme darüber auf daß einige in 100 Zimmer-Palästen leben, andere in Hütten. So muß es bei der Krankheit auch sein! Wobei Hütte ide sog. Grundversorgung ist.

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