Einfacher als je zuvor: Erstellung von Berichten mit Visual Studio .NET

Mit der in .NET integrierten Standardversion von Crystal Reports lassen sich einfach Berichte erstellen. Diese kurze Einführung vermittelt die Grundlagen um mit Crystal Reports einer Anwendung einen Bericht hinzuzufügen.

Fast alle Anwendungen befassen sich mit Datenerfassung und –management. Im Rohzustand sind die im Laufe der Zeit zusammengetragenen Daten jedoch nutzlos. Sie müssen organisiert oder zusammengefasst werden, um für Führungskräfte verwertbar zu sein. Am häufigsten werden von den oberen Etagen eines Unternehmens Berichte angefordert, mit denen Aktivitäten wie Kundenumsätze überwacht werden können.

Die Bereitstellung der erforderlichen Berichtstruktur kann dabei einfach in der Erstellung eines simplen Webformulars bestehen oder die Verwendung einer komplizierteren externen Lösung wie Crystal Reports umfassen. Crystal Reports ist als eigenständiges Produkt mit unzähligen Optionen erhältlich, .NET integriert jedoch zur Erledigung von üblichen Anfragen eine Standardversion (Crystal Reports 8.5). Nachstehend folgt eine grundlegende Einführung in den Gebrauch von Crystal Reports in der .NET-Entwicklung.

Crystal Reports-Option

Einer Anwendung lässt sich mit .NET und Crystal Reports problemlos ein Bericht hinzufügen. Abb. A zeigt als ausgewähltes Element ein Crystal Report-Dokument im der Dialogfeld „Element hinzufügen“ des .NET-Projekts.

Abbildung A
Dem Projekt wird ein Crystal Report-Dokument hinzugefügt

Hierdurch wird die Crystal Report-Komponente im Solution Explorer des Projekts platziert.

Abbildung B
Auswahl des Crystal Report-Typs

Der Begrüßungsdialog „Willkommen bei Crystal Reports“ (Crystal Report Gallery, siehe Abb. B) erscheint nach dem Hinzufügen eines Crystal Report-Dokuments. Zur Berichterstellung kann man unter den folgenden Möglichkeiten wählen:

  • Bericht-Assistent – Der neue Bericht wird mit Unterstützung eines Assistenten erstellt, mit dessen Hilfe Datenquelle, Formatierung etc. ausgewählt werden.
  • Als leerer Bericht – Der Bericht wird leer erstellt, das Berichtlayout ist frei wählbar.
  • Vorhandenen Bericht öffnen – Ein vorhandener Bericht (z. B. eine .rpt-Datei) wird als Vorlage für den neuen Bericht verwendet.

Die Wahl des Dokuments hängt von der jeweiligen Situation ab; beim ersten Mal empfiehlt sich jedoch der Bericht-Assistent, da das Ergebnis ein Gerüst für die weitere Arbeit mit Berichten liefern wird. Zusätzlich ermöglicht die Option „Assistenten auswählen“ bei der Verwendung des Bericht-Assistenten die Bestimmung des Anzeigeformats für den Bericht. Folgende Typen stehen zur Auswahl:

  • Standard
  • Formular
  • Formbrief
  • Kreuztabelle
  • Unterbericht
  • Adressaufkleber
  • Drilldown

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