Opteron vor dem Durchbruch

IBM präsentiert in der Dresdner AMD-Fab den Opteron-Server e325. Big Blue könnte dem AMD-Serverchip zum Durchbruch verhelfen.

Noch ist die Zahl der Anbieter von AMD-basierten Serverlösungen relativ überschaubar. Dies könnte sich allerdings bald ändern. Am 26. November hat der weltgrößte Computerkonzern einen Opteron-Server e325 offiziell vorgestellt. Weitere Modelle sind in Planung. Eine Dual-Opteron-Workstation ist für Anfang 2004 vorgesehen.

Derzeit ist IBM noch der einzige Anbieter der großen Hersteller, die einen Server mit Opteron-Prozessor anbieten und auch liefern können. Fujitsu-Siemens will in Kürze nachziehen. Auch Sun hat vor wenigen Tagen die Unterstützung der Opteron-CPU angekündigt. Die 64-Bit-CPU von AMD scheint bei den großen Server-Herstellern zunehmend an Bedeutung zu gewinnen.

Um die Opteron-Technik noch populärer zu machen, haben AMD und IBM zusammen den eServer 325 im Dresdner AMD-Werk vorgestellt. Einen Tag nach der Präsentation für die Presse sind auch potentielle Kunden über den neuen IBM-Server informiert worden. Hierzu hat IBM IT-Manager und Fachhändler nach Dresden eingeladen. Sowohl AMD als auch IBM waren von der großen Anzahl überrascht. Statt geplanter 60 Teilnehmer waren über 140 Interessierte in Dresden, um sich über den eServer 325 näher zu informieren. IBM-Vertriebsleiter für die Server-Sparte Hans Georg Keßler war aufgrund der vielen Teilnehmer ebenso positiv überrascht wie sein Kollege Wolfgang Wendt, der bei IBM verantwortlich für x86-basierende Server ist. Keßler meinte gegenüber ZDNet: “Wenn jetzt noch ein großer ISV wie die SAP seine Server-Software auf die Opteron-Plattform optimiert, könnte es zu einem Erdrutsch kommen“.

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