Kodak entwickelt in Deutschland keine Bilder mehr

Das Geschäft mit der Entwicklung analoger Filme leidet unter dem Vormarsch der Digitalkameras

Der Fotofilm-Hersteller Kodak steigt in Deutschland aus der Entwicklung von Bildern aus und verkauft seine zehn Laborbetriebe. Die Fotolabore mit 1500 Mitarbeitern würden an eine neue Fotolabor-Gruppe mit dem Namen BHG Color&Print verkauft, teilte Kodak am Donnerstag in Stuttgart mit.

BHG habe kürzlich bereits fünf Labore von der V-Dia Gruppe und der Berliner Wegert gekauft und verfüge mit den fünf Kodak-Betrieben ab Anfang Dezember über rund 25 Prozent Marktanteil in Deutschland.

Damit ist die Firma, die einer Gruppe privater Investoren gehört, Nummer Zwei auf dem Markt hinter der Oldenburger CeWe Color. Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte ein Kodak-Sprecher. Die Vermarktung des Großkunden-Geschäfts wolle Kodak behalten.

Das Geschäft mit der Entwicklung analoger Filme leidet unter dem Vormarsch der Digitalkameras. Die größten Kodak-Labore sind in Stuttgart, Lingen und Schwabach, wo jeweils mehr als 200 Menschen beschäftigt sind.

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