Entscheidung: AMD baut in Dresden neue FAB

Offizielle Bekanntgabe und Spatenstich am Donnerstag

AMD hat heute zu einer kurzfristigen Pressekonferenz in Dresden am kommenden Donnerstag geladen. Um 11.30 Uhr will der Intel-Konkurrent eine bedeutende Mitteilung machen. Angesichts der hochkarätigen Teilnehmerliste mit AMD-Chef Hector Ruiz, Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn und dem Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Prof. Georg Milbradt, kann es sich hierbei nur um die offizielle Bestätigung über den Bau der geplanten Chipfabrik in Dresden handeln.

Gerüchten zufolge will der amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) 2,4 Milliarden Euro in die neue Fabrik investieren, die bereits die zweite Ansiedlung des Unternehmens in Dresden ist.
Einen Teil der Investition soll durch einen Kredit in Höhe von 700 Millionen Euro finanziert werden, wovon bis zu 80 Prozent durch Bürgschaften von Land und Bund abgesichert sein sollen.

AMD beschäftigt derzeit in Dresden circa 1850 Mitarbeiter und hat bisher 2,5 Milliarden Euro investiert. Die Kapazität der bisherigen FAB30 umfasst 5000 Wafer-Starts pro Woche. Die Chip-Herstellung sämtlicher AMD-Prozessoren findet in Dresden statt. Die Endmontage erfolgt in Malaysia.

Themenseiten: Business

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Entscheidung: AMD baut in Dresden neue FAB

Kommentar hinzufügen
  • Am 18. November 2003 um 23:06 von kc

    Bravo!
    Selbst wenn die Regierung Subventionen zahlt, es lohnt sich, das Halbleiter Know-How nach Dt. zu holen. Umwohl dieser Zug eigentlich längst abgefahren ist. Die Endmontage erfolgt leider in Malaysia. Malaysia wird aber in gut zehn Jahren ebenfalls zu teuer sein, dann wird die Karawane weiter ziehen (aktuell z.B. schon in Indien zu beobachten). Viele Menschen in Malaysia wird dann das selbe Schicksal treffen, wie aktuell in Deutschland.

    Ansonsten sollte sich Dt. aber auf das "Kerngeschäft" konzentrieren. D.h. klassische Industriepolitik in den Branchen Maschinenbau, Automobil, Chemie (D.h. auch mit Subventionen die "Tiger" erlegen!!!!)

    Gruß

  • Am 19. November 2003 um 11:50 von JT

    wieder nur ausbeutung der Ostdeutschen
    Von wegen hochmotivierte Mitarbeiter und super Wirtschaftsstandort Dresden.
    Hier gibts nur ganz einfach am meißten Fördergelder vom Freistaat als woanders.!!!!! Und den dummen Otdeutschen lassen wir wieder für nen Hungerlohn arbeiten..!!!!!!
    Aber hauptsache der "Wessi" bekommt genug Geld….

    • Am 20. November 2003 um 2:09 von tgr3003

      AW: wieder nur ausbeutung der Ostdeutschen
      Nix für ungut, wer so nen Müll schreibt, muss einfach für n Hungerlohn arbeiten.

    • Am 20. November 2003 um 7:42 von Solidaritätsbeitragszahler

      AW: wieder nur ausbeutung der Ostdeutschen
      ihr armen Ostdeutschen
      braucht ihr Hilfe – habt ihr Hunger?
      bin bereit zu spenden.

      Es ist einfach lachhaft!!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *