BSkyB zahlt zehn Millionen Pfund an Ex-Chef

Bedingung: Vorstand darf nicht für Konkurrenz arbeiten

Der britische Bezahl-Fernsehsender BSkyB wird nach einem Zeitungsbericht Ex-Firmenchef Tony Ball zehn Millionen Pfund (etwa 14 Millionen Euro) zahlen, wenn er nach dem Verlassen des Unternehmens zwei Jahre lang nicht für einen Konkurrent arbeitet. Tony Ball hatte im vergangenen Jahr etwa 2,5 Millionen Pfund verdient.

„Der Schaden, den Ball durch einen Wechsel zu einem anderen Kabel-Fernsehsender verursachen könnte, wäre immens“, zitierte die britische Zeitung „Sunday Telegraph“ einen BSkyB-Direktor, der namentlich nicht genannt werden wollte. BSkyB werde die Zahlung an Ball in dieser Woche an die US-Wertpapieraufsicht melden, hieß es weiter. Bei BSkyB war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Ball bleibt bis Mai 2004 Beschäftigte des Unternehmens. Die zwei Jahre für einen Verzicht auf einen Wechsel zu einem Konkurrenzunternehmen gelten damit ab Mai 2004. Der BSkyb-Board hatte Anfang des Monats den 30-jährigen James Murdoch, Sohn des Medienunternehmers Rupert Murdoch, zum neuen Firmenchef (CEO) gewählt. Rupert Murdoch kontrolliert etwa 35 Prozent der BSkyB-Aktien und ist Chairman bei BSKyB.

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