Nokia will gegen gefälschte Akkus vorgehen

Erkennungsmerkmale sollen auf Website gepostet werden

Auf einer Pressekonferenz hat der finnische Handy-Produzent Nokia bekannt gegeben, künftig verstärkt gegen gefälschte Produkte und Zubehörteile vorgehen zu wollen. Vor dem Hintergrund explodierender Handys und den Aussagen verschiedener Produkttester scheint dieser Schritt überfällig. So hatte die deutsche Stiftung Warentest Akkus des Unternehmens als potentiell explosionsgefährlich eingestuft.

Eine Untersuchung des Unternehmens ergab laut eigenen Angaben, dass es sich bei den getesteten Akkus, obwohl als Original verkauft, um „sehr gut gemachte Fälschungen“ gehandelt habe.

„Ich möchte betonen, dass die Sicherheit unserer Kunden oberste Priorität hat“, so Janne Jormalainen von Nokia. „Wir werden aktive Schritte unternehmen, um unsere Kunden vor gefälschten und unsicheren Produkten zu schützen.“

Das Unternehmen will auf seiner Website Bilder und eine Liste von Merkmalen zur Verfügung stellen, die Kunden bei der Identifikation gefälschter Produkte helfen soll. Außerdem will Nokia nicht näher spezifizierte, „regional angelegte Kampagnen gegen gefälschte Produkte“ starten. „Wir können keine genaueren Angaben machen, um den Fälschern nicht noch behilflich zu sein.“

Themenseiten: Business, Nokia, Telekommunikation

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