Oracle könnte Angebot für Peoplesoft eventuell fallen lassen

Haftungssumme in Höhe von 800 Millionen Dollar für Lizenzrückerstattungen

Der US-Softwarekonzern und SAP-Konkurrent Oracle erwägt einem Zeitungsbericht zufolge wegen des Streits um Lizenzgebühren die Aufgabe seines Übernahmeangebots für Peoplesoft.

Dies gelte für den Fall, dass Peoplesoft das Angebot aufrechterhält, bei einer Übernahme seinen Kunden Lizenzgebühren zu erstatten, berichtete das „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf Oracle. Oracle selbst war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der Konzern hat Peoplesoft ein Übernahmeangebot in Höhe von 7,3 Milliarden Dollar unterbreitet.

Dem Zeitungsbericht zufolge hat Oracle ein Gericht im Bundesstaat Delaware aufgefordert, schneller eine Entscheidung über eine Verfügung gegen das Erstattungsprogramm von Peoplesoft zu treffen. Danach hat Peoplesoft seinen Kunden eine Erstattung in zwei- bis fünffacher Höhe ihrer Lizenzgebühren angeboten, sollte ein Käufer des Unternehmens bestimmte Bedingungen nicht erfüllen.

Peoplesoft zufolge hat nach einem überarbeiteten Erstattungsprogramm die Haftungssumme Ende des dritten Quartals nahezu 800 Millionen Dollar betragen. Nach dem überarbeiteten Programm soll die zwei- bis fünffache Summe der Lizenzgebühr erstattet werden, wenn Peoplesoft innerhalb von zwei Jahren übernommen werden sollte. Im ursprünglichen Programm betrug die Frist dafür ein Jahr.

Themenseiten: Business, Oracle, PeopleSoft

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