File-Sharing-Software aus dem Netzwerk entfernen

Napster kehrt zurück: Was manchen User freuen könnte, ist für Administratoren ein Alptraum. P2P-Software wie Kazaa, Morpheus oder eben Napster legt Unternehmensnetze lahm und gefährdet die Sicherheit.

Die Verbreitung von P2P-Software (Peer-to-Peer) nimmt immer noch zu: Seit zwei Tagen ist Napster wieder verfügbar, und Kazaa Media Desktop ist seit langem der gefragteste Download auf CNET Download.com. Seit 57 Wochen steht das Programm auf der Rangliste der beliebtesten Software und wurde kürzlich fast 3 Millionen Mal in nur einer Woche heruntergeladen. Weitere beliebte P2P-Downloads sind iMesh, Morpheus und Grokster.

Natürlich sind diese und ähnliche Programme für jedes Unternehmensnetzwerk nicht nur ein Bandbreiten-Problem, sondern auch sicherheitsrelevant. P2P-Programme können eine Reihe von Netzwerk-Bedrohungen einschleppen, wenn sie auf den Arbeitsplatzrechnern im Unternehmen laufen. Die Verwendung von P2P-Software verletzt Urheberrechte und Richtlinien, außerdem steigt das Risiko von Viren, Trojanern, Sabotage und Datendiebstahl, ganz zu schweigen von der beanspruchten Bandbreite.

Um sein Netzwerk gegen P2P zu schützen, sollte man die folgenden Maßnahmen durchführen:

  • Erstellen einer P2P-Richtlinie
  • Informieren von Anwendern und Management
  • Neue Hosts am Download der Software hindern
  • Existierende P2P-Aktivität im Netzwerk unterbinden

Themenseiten: Security-Praxis, Servers, Storage, Storage & Server

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Neueste Kommentare 

6 Kommentare zu File-Sharing-Software aus dem Netzwerk entfernen

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  • Am 30. Oktober 2003 um 19:07 von Peter Hartung

    P2P vs. Netzwerksicherheit
    Ist die Problemlösung über eine korrekte NAT-Tabelle nicht wesentlich einfacher und sinnvoller? Motto: alle ports, die nicht zwingend gebraucht werden, sind geschlossen!

    • Am 24. Dezember 2003 um 13:13 von Juergen M.

      AW: P2P vs. Netzwerksicherheit
      Hi,
      mach das mal mit Port 80 wg Surfen Dumm gelaufen, oder? Diese Schrottsoftware hat schlicht nix in Firmennetzen verloren. Wer sie lokal draufhat, braucht einen Warnschuß und beim nächsten mal gibt´s richtig Ärger oder die Papiere.
      Wenn ein mittelständisches Unternehmen sich mit Firewall´s und 2 Instanzen Virenschutz(30.000€ Aufwand/3 Jahre) gegen mal. Code wehrt und ein Computerbild-Möchtegern-Experte in bester DAU-Manier die Pest mit P2P ins Netz holt, ist Schluss mit Lustig!

    • Am 6. Juni 2004 um 12:22 von ich

      AW: AW: P2P vs. Netzwerksicherheit
      ich finde die pest sind menschen wie sie die die freie meinungsäußerung für ein appel und ein ei verkaufen um sich loyal gegenüber der musikindustrie/mafia zu verhalten. sie sind wirklich ekelerregend!!!

  • Am 13. Februar 2004 um 14:00 von Edgar Wahl

    KAAZA Filesharing
    Also ich habe ein Unternehmen mit 12 Mitarbeitern, alle Internet usw. Ich habe im Arbeitsvertrag klipp und klar vereinbart, wer Filesharing benutzt mit KAAZA oden WINMX speziell hat eine fristlose Kündigung. Hier is nicht abmahnen angesagt. Die Gefahr der Viren und Trojaner ist viel zu gross.
    Und wenn ich meine Homeerfahrungen von früher Anwende, dann brauch ich 3 Rechner davor geschalten mit jeweils anderen Virenprogramm. und die Systeme oha fanden immer noch nicht alles.
    Also meine Herren, Finger weg von Filesharing auch wenn es in den Finger juckt.

    • Am 9. April 2004 um 0:36 von Fanvon Badgerman

      AW: KAAZA Filesharing
      Kauf Dir ne Tüte Deutsch-hat mir auch gehelft!

  • Am 6. Juni 2004 um 12:18 von hans matte

    artikelschreiber bitte erst informieren!
    filesharing software verletzt kein urheberrecht. nur wenn ein nutzer eine urheberrechtlich geschützte datei herunterläd dann verletzt er das urheberrecht nicht aber die software. bevor mann software/freie meinungsäußerung verunglimpft sollte mann sich kundig machen. ihr artikel kann auch als verleumdungsversuch und missinformation im namen der musikindustrie gedeutet werden.

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