Samsung steigert Gewinn über den Erwartungen

Unternehmen verzeichnet starke Nachfrage nach Computern

Der südkoreanische Technologiekonzern und Weltmarktführer für Speicherchips, Samsung Electronics, hat im dritten Quartal seinen Netto-Gewinn Dank der Nachfrage nach Speicherchips über den Erwartungen der Analysten gesteigert.

Eine starke Nachfrage nach Computern nach dem Ende der Schulferien in den USA und anderen Ländern und geringe Lagerbestände seien die Hauptgründe für den Gewinnanstieg von 6,6 Prozent, teilte der Konzern am Freitag mit, der auch der weltweit drittgrößte Mobiltelefon-Hersteller. Mit einem weiteren Absatz-Anstieg im Weihnachtsgeschäft sei wahrscheinlich zu rechnen. Die Weihnachtssaison ist traditionell die stärkste Zeit der Technologiebranche und Analysten erwarten in diesem Jahr eine solide Verbesserung nach einem eher trüben Geschäft im vorigen Jahr. Samsung-Aktien zogen zeitweise um 0,98 Prozent an.

Samsung verzeichnete im dritten Quartal einen Netto-Gewinn von 1,84 Billionen Won (rund 1,35 Milliarden Euro) nach 1,73 Billionen Won im Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn kletterte auf 2,05 Billionen nach zuvor 1,77 Billionen Won. Der Umsatz stieg auf 11,26 Billionen Won von revidierten 9,78 Billionen Won. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Netto-Gewinn von 1,64 Billionen Won gerechnet. Samsung ist damit derzeit der einzige profitable Speicherchiphersteller unter den Konkurrenten wie Micron, Hynix. Der deutsche Konkurrent Infineon hatte im September bekräftigt, er halte für das am 30. September endende Schlussquartal seines Geschäftsjahres 2002/2003 einen Nettogewinn für wahrscheinlich.

Der Absatz von Mobiltelefonen von Samsung lag bei 15 Millionen Stück und damit über der eigenen Zielvorgabe von 13 Millionen. Grund dafür waren den Angaben zufolge vor allem Exporte in die USA und Europa. Der durchschnittliche Verkaufspreis für Mobiltelefone stieg um drei Prozent gegenüber dem Vorquartal. Samsung hat in den vergangenen beiden Jahren seinen Anteil am weltweiten Mobiltelefonmarkt auf zwölf Prozent mehr als verdoppelt und damit Siemens und Sony Ericsson überholt. Nun fordert es die Nummer Eins und Zwei, Nokia und Motorola heraus.

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