Klage gegen Verisign wegen Weiterleitungs-Service

"Unternehmen hat seine Möglichkeiten missbraucht"

Verisign ist vom Internet-Suchanbieter Nester.com wegen wettbewerbsschädigenden Verhalten auf 100 Millionen Dollar verklagt worden. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Anfragen an nicht vorhandene Seiten unrechtmäßig auf unternehmenseigene Websites weiterzuleiten und damit Marketingvorteile zu erlangen.

Der am Montag eingeführte Verisign Sitefinder war in die Kritik vieler Internetnutzer geraten, die der Meinung sind das Unternehmen hätte seine Möglichkeiten als DNS-Provider für .com- und .net-Adressen missbraucht. Normalerweise bekommen Anwender, die eine nicht vorhandene Internet-Adresse eingeben, den so genannten „404-Seite kann nicht gefunden werden“-Fehler angezeigt. Verisign leitet diese Anfragen jedoch auf eigene Seiten weiter, die Dienstleistungen des Unternehmens bewerben. Verisign ist der Ansicht, seinen Kunden nur einen angenehmeren Service zu bieten.

„Die in Orlando eingereichte Klage hat das Ziel, den Service von Verisign zu stoppen“, so ein Sprecher von Nester.com. Verisign-Sprecher Brian O’Shaughnessy wollte sich zu dem Sachverhalt noch nicht äußern, da sein Unternehmen die Klage noch nicht gesehen hätte.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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