SBB-Tool verkettet Jobs bei TUI und T-Systems

Für erwähnenswert hält Möller auch, dass sich UC4 mit der ETL-Software von Informatica verträgt. Das scheint keineswegs selbstverständlich, weil Informatica sein Produktspektrum um Scheduling-Funktionen erweitert hat. Damit steht die SBB-Software in Konkurrenz zu den Informatica-Produkten.

Außerdem gibt es mittlerweile einen „Executor“, eine Schnittstelle, zu der bei TUI im Einsatz befindlichen Standardsoftware „Oracle Financials“. Das Interface hat SBB zwar speziell für TUI entwickelt, es steht nun aber auch für andere Kunden zur Verfügung. Doch in der Regel nutzen SBB-Kunden betriebswirtschaftliche Applikationen von SAP – zu 60 Prozent, verrät Guntram Rainer, Senior Adviser on the Board bei SBB. Deshalb gebe es eine besonders enge Integration der eigenen Produkte mit denen der Walldorfer.

Das gelte auch für die Zukunft, etwa für „UC4:Globlal“ von SBB und „Net Weaver“ von der SAP AG. So weise UC4:Global schon jetzt eine J2EE-Schnittstelle auf. Außerdem arbeite SBB daran, das Produkt Web-Service-fähig zu gestalten. Wann das soweit sein soll, will oder kann der Manager jedoch nicht verraten.

Corth von T-Systems und Möller von TUI Infotec denken über die Einführung von UC4:Global nach. Bei den Hannoveranern hängt die Überlegung mit der Entscheidung einer britischen TUI-Tochter zusammen, den Betrieb von 40 bis 50 Applikationen nach Niedersachsen zu verlagern. Das Scheduling hierfür geschieht noch mit „Tivali“-Framework der IBM. Außerdem laufen seit einiger Zeit auch schwedische Anwendungen in den TUI-Info-Tec-Rechenzentren. Damit aber müssen beim Scheduling nicht nur verschiedene Mandanten, Rechnertypen und Applikationen synchronisiert werden, sondern auch verschiedene Zeitzonen. Das könne UC4:Global, sagt SBB-Manager Rainer. Bei T-Systems stehe bei einigen Kunden der Wunsch im Raum, Linux auf dem Mainframe zu verwenden. Damit aber stünde ebenfalls eine Migration auf UC4:Global an, erläutert Corth.

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