Sophos: 9/11-Wurm stellt nur geringe Bedrohung dar

"Verzweifeltes Flehen um Aufmerksamkeit"

Der W32/Neroma-A Wurm hat das Interesse der Medien geweckt, da er Bezug auf die Terroranschläge vom 11. September nimmt. Sophos ist jedoch davon überzeugt, dass dieser Wurm nur eine geringe Bedrohung für Kunden darstellt, die den Richtlinien zum sicheren Umgang mit dem Computer folgen.

Der Neroma-Wurm wird in einer E-Mail mit der Betreffzeile „It’s near 911!“ und dem Text „Nice butt baby!“ versandt. Klickt der Empfänger auf die angehängte Datei namens NEROSYS.EXE, wird der Empfänger mit dem Virus infiziert, der am 1., 4., 8., 12., 16., 20., 24. und 28. Tag jedes Monats versuchen kann, Dateien zu löschen.

„Dass der Virenschreiber den 11. September erwähnt, wirkt wie ein verzweifeltes Flehen um Aufmerksamkeit angesichts zahlreicher bösartiger Bedrohungen, wie etwa Sobig-F, Blaster, Nachi und Mimail“, sagt Gernot Hacker, Senior Technical Consultant bei Sophos. „Glücklicherweise kann sein Virus durch Maßnahmen zum sicheren Arbeiten mit dem Computer abgewehrt werden, wie regelmäßiges Aktualisieren der Antiviren-Software und Abblocken von Programmcode am E-Mail-Gateway.“

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