Kritik an Gebührenerhöhung der Telekom

Verbraucherschützer: "Leidtragende sind Wenig- und Kurztelefonierer"

Die ab September geltende Erhöhung der Grundgebühr bei der Deutschen Telekom stößt bei Verbraucherschützern auf Kritik. „Leidtragende sind Wenig- und Kurztelefonierer, da für sie der als Ausgleich angekündigte längere Abrechnungstakt in den Nebenzeiten die erhöhte Grundgebühr nicht ausgleichen kann“, erklärte die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv), Edda Müller, in Berlin.

Die Telekom hebt ihre Grundgebühr für Analoganschlüsse ab September um fast zwei Euro oder 14 Prozent auf 15,66 Euro an. Dies trifft laut vzbv etwa 23 Millionen Telefonkunden. „Wenn die Telekom es tatsächlich Ernst gemeint hätte, die Mehrbelastung der Kunden durch die höheren Grundgebühren auszugleichen, hätte sie die Gesprächsentgelte generell senken müssen“, betonte Müller.

Da die meisten Wettbewerber mit eigenen Telefonnetzen aus wirtschaftlichen Gründen keine Analoganschlüsse anböten, bleibe den Verbrauchern kaum eine Alternative, als die Gebührenerhöhung hinzunehmen. Um dennoch Kosten zu sparen, empfiehlt der vzbv betroffenen Kunden die intensive Nutzung alternativer Anbieter bei Orts- und Ferngesprächen.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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