Tiscali-Chef hat Wechsel in die Politik im Auge

Suru werde allerdings nicht vor nächstem Jahr aus dem Unternehmen ausscheiden

Der Chef und Gründer des italienischen Internet-Anbieters Tiscali, Renato Soru, ist nach Angaben des Unternehmens zu einer Kandidatur für das Präsidentenamt in seiner Heimatregion Sardinien bereit. Suru werde allerdings nicht vor nächstem Jahr aus dem Unternehmen ausscheiden, teilte Tiscali am Donnerstag mit.

Angetrieben von Spekulationen, Soru könne in die Politik wechseln und das Unternehmen verkaufen, waren Tiscali-Aktien in den vergangenen Wochen stetig gestiegen. Soru habe gesagt, er sei „bereit, in die Politik zu gehen“, sagte eine Tiscali-Sprecherin. „Fürs Erste wird Soru Tiscali führen.“

Die Regionalwahlen auf der italienischen Mittelmeerinsel finden nicht vor Mai oder Juni kommenden Jahres statt. Soru ist dort sehr beliebt. Mit einem Wechsel aus der Wirtschaft in die Politik würde er dem Beispiel anderer italienischer Unternehmer folgen. Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat einen Medienkonzern aufgebaut. Kaffee-Magnat Riccardo Illy kandidiert in der norditalienischen Region Friaul.

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