Symantec führt Produkt-Aktivierung ein

Nun setzt auch der Spezialist für Sicherheitssoftware auf das Verfahren zum Schutz vor Raubkopien

Symantecs Norton Antivirus 2004, das Anfang September erscheinen soll, wird in den USA erstmals eine Anti-Raubkopien-Technologie enthalten. Wie in Microsofts umstrittener – aber mit Zähneknirschen erfolgreich durchgesetzter XP-Produktaktivierung werden auch Installationen von neuer Symantec-Software mittels einer Zwangsaktivierung an einen bestimmten PC-Arbeitsplatz gebunden.

Die Einführung des neuen Raubkopierschutzes für den amerikanischen Markt beginnt ab sofort mit dem neuen Norton Antivirus 2004. Das Unternehmen plant, die Produkt-Aktivierung im Lauf des nächsten Jahres auf seine gesamte Angebotspalette auszuweiten.

Symantec Senior Product Manager Del Smith erklärte, die Maßnahme soll ehrliche Käufer vor Software-Piraten schützen. Das Unternehmen schätzt die Anzahl der verkauften Symantec-Raubkopien auf jährlich rund 3,6 Millionen Stück.

Somit folgt Symantec in den Fußstapfen anderer großen Software-Hersteller wie Adobe und Macromedia, die in der jüngsten Vergangenheit ebenfalls Anti-Piracy-Mechanismen getestet haben, die auf Produktaktivierung basierten.

Nach Angaben von Symantec werde in Deutschland die Technologie vermutlich erst 2005 eingeführt.

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3 Kommentare zu Symantec führt Produkt-Aktivierung ein

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  • Am 28. August 2003 um 1:28 von Schugy

    Die XPler sind schuld
    Damit hat die Zwangsregistrierung einmal geklappt und das war’s dann.

    Aber wie doof muss man auch sein um sich Software eines Herstellers zu kopieren, die z.B. mal gern die Daten der Festplatte eines Macs über den Jordan schickt.

    Das allein ist schon Hemmnis genug, und sonst gibt es ja noch genug Inkompatibilitäten mit anderen Programmen usw…..

  • Am 28. August 2003 um 8:41 von sprotte

    Wir sind die Kunden . . .
    . . . und ich als solcher sage bei so einem Verfahren ganz knallhart: "… und Tschüß, Symantec (Microsoft, MacroMedia…)!!!"

    ich habe bisher ehrlich gekauft und ehrlich bezahlt, jetzt dafür mit Kontrollmechanismen überzogen zu werden ist ein eklatanter Vertrauensbruch und ein unerträgliches Rumschnüffeln in meiner Privatumgebung. Ich lasse mich nicht kontrollieren und präventiv zum Verbrecher stempeln, denn umgekehrt den Firmen gegenüber (obwohl man da viel öfter Anlass zu hätte!) bin ich ja auch auf Vertrauen angewiesen, was deren Produkte, Lauffähigkeit, Stabilität u.ä. betrifft. Und aus schmerzlicher Erfahrung weiß man ja, wie das so aussieht, z.B. im Betriebssystembereich: wie heißt noch gleich die größte Abenteuer- und Spieleserie, soll angeblich von der Firma "Groß-Hart" entwickelt worden sein und wird fälschlicherweise immer als "Betriebsystem" bezeichnet?!?

  • Am 28. August 2003 um 12:59 von Randy Withe

    Offene Software lockt immer mehr
    Noch ein weiterer Grund für alle Anwender die sich nicht gerne vorschreiben lassen mit wem sie was machen, offene Software wie LINUX usw. einzusetzen.

    Raupkopien sind illegal! Klare Sache. Aber wenn ich für eine Software zahle, will einzig und alleine ICH etscheiden was ich damit mache.

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