Siemens-SBS-Chef wiederholt Gewinnprognose nicht

Stodden hatte mit einem Ertrag von 101 Millionen Euro gerechnet

Der Chef der IT-Dienstleistungssparte SBS des Münchener Siemens-Konzerns, Paul Stodden, hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2002/2003 nicht bekräftigen wollen. Seine Prognose, wie im Vorjahr einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 101 Millionen Euro zu erzielen, möchte er nicht wiederholen, sagte Stodden der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Bereits im Mai hatte Stodden in einem Zeitungsinterview das Gewinnziel für 2002/2003 relativiert und nur noch ein Ergebnis auf Vorjahresniveau bei rückläufigem Umsatz prognostiziert. Davor hatte Stodden noch von einem Ergebniszuwachs gesprochen.

Nach den ersten neun Monaten liege das Ebit mit 54 Millionen Euro hinter dem Vorjahreswert von 75 Millionen Euro zurück, sagte Stodden der Zeitung. Die Ebitmarge sei mit mageren 1,4 Prozent jedoch noch weit von der Vorgabe von fünf bis sechs Prozent im kommenden Geschäftsjahr entfernt. „Wir streben dieses Ziel an, auch wenn der Markt weiter stagnieren sollte“, fügte er hinzu.

Im Gegensatz zu den anderen zwei Siemens-Sparten im großen Arbeitsgebiet Information und Kommunikation – dem Mobilfunk ICM und der Festnetztechnik ICN – habe SBS mit 33.600 Mitarbeitern Entlassungen vermeiden können. „Wenn sich der Markt nicht erholt, wird dies zunehmend schwieriger“, sagte Stodden. Pläne für das Streichen von Stellen gebe es aber noch nicht.

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