Chef von SCO nimmt Stellung zum Linux-Streit

CEO Darl McBride im Video-Interview: "Ich strebe keine weiteren Klagen an"

Einen Monat ist es her, dass die US-Softwarefirma SCO angekündigt hat, dem weltgrößten Computerhersteller IBM mit sofortiger Wirkung die Lizenz für die Nutzung und den Vertrieb des Betriebssystems AIX entziehen zu wollen. Nun äußert sich der CEO Darl McBride zu den Hintergründen seines Vorgehens in einem exklusiven Video-Interview von ZDNet. Es sei klar, dass man nicht gerade Beliebtheitspunkte in der Software-Industrie sammle, so der SCO-Vorstand in dem über zwanzigminütigen Gespräch. Dennoch werde man am eigenen Vorgehen im Lizensstreit festhalten.

SCO mit Sitz in Lindon in Utah hatte IBM eine Frist bis Mitte Juni gesetzt, um auf eine Klage im Umfang von einer Milliarde Dollar wegen der angeblichen Verwendung von Teilen des Unix- Programmcodes in Linux zu reagieren. IBM hatte die Frist verstreichen lassen.

Unix wurde ursprünglich von AT&T entwickelt und wird heute von Firmen und Regierungen in verschiedenen Varianten verwendet. Nach dem Vorbild von Unix hatte ein Student in den 90er Jahren Linux entwickelt, das entsprechend einer besonderen Lizenz frei verwendbar und modifizierbar ist und inzwischen als ernsthafter Konkurrent von Microsofts Windows gilt. IBM gehört zu den größten kommerziellen Unterstützern von Linux.

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