EU-Beitrittsländer sollen E-Government trainieren

Projekt "Electronic Municipal Information Services" für Südosteuropa läuft noch bis Oktober

Zum EU-Beitritt im Mai 2004 sollen südosteuropäische Städte fit fürs E-Government sein. Dies ist Ziel des Projekts „E-MuniS – Electronic Municipal Information Services“, das noch bis Ende Oktober läuft. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Telekooperation (SIT) veranstaltet in diesem Monat dazu mit Projektpartnern und lokalen Organisationen in neun Städten von Budapest bis Tirana Workshops, um Kommunalpolitiker, Beamte und lokale EDV-Unternehmen über die Ergebnisse und Möglichkeiten der Verwaltungsvereinfachung und -beschleunigung zu informieren.

„Wir wissen, dass mit dem Einsatz moderner Datenverarbeitung nicht nur innerhalb der Verwaltung, sondern auch als Fenster zum Bürger die Verwaltungsverfahren transparenter und produktiver werden“, so die Projektleiterin Mechthild Stöwer. Das SIT verfüge über Erfahrungen bei der Entwicklung und Implementierung von E-Government-Anwendungen.

Die Ergebnisse des Projektes sollen die Kommunen Südosteuropas unterstützen, „ihre Internet-Auftritte an den Standard in der Europäischen Union anzupassen und ihren Bürgern internet-basierte Dienste anzubieten“. So würden diese Staaten in die Lage versetzt, zu den Ländern der EU aufzuschließen und ihren Weg in die Informationsgesellschaft zu finden.

So seien beispielhafte Lösungen zur Beantragung einer Taxi-Lizenz, die Bestellung von Dokumenten, die Reservierung von Büchern aus der öffentlichen Leihbücherei und ein System zur Übermittlung von Beschwerden, Anregungen und Lob an die Kommunalverwaltung entwickelt und implementiert worden. Dokumentationen und Applikationen hierzu sind auf der E-MuniS-Site verfügbar.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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