AOL USA bringt IM mit Verschlüsselung

Kostenpflichtiger Service gilt als weiterer Vorstoß AOLs in den Enterprise-Markt

In den USA hat AOL die Version 5.2 seiner Instant-Messenger-Software veröffentlicht. Das Update liefert erstmals die Möglichkeit einer Client-zu-Client Verschlüsselung von versendeten Nachrichten. Der neue Service basiert auf einer Partnerschaft zwischen AOL und Verisign, einem Anbieter von Technologien für sichere Internet-Kommunikation.

Der neue Service hat allerdings seinen Preis: So verlangt AOL von Privatpersonen für die Verschlüsselungstechnik 9,95 Dollar im Jahr. Gruppen- beziehungsweise Mehrfachlizenzen für Firmen werden ebenfalls angeboten.

Als Pendant zum neuen IM-Client gab AOL gleichzeitig die neue Version 2.0 des AIM Enterprise Gateway bekannt. Die Software ermöglicht es Firmenadministratoren, auch verschlüsselte Messenger-Nachrichten zu dechiffrieren und mit zu protokollieren, bevor diese das Firmennetzwerk verlassen. In den USA unterliegen einige Industrien wie etwa Finanzdienstleister Vorschriften, nach denen sämtliche IM-Konversationen überwacht und archiviert werden müssen.

Die Ankündigungen gelten als weiteren Vorstoß seitens AOL, spezielle Versionen seiner populären Messaging-Software an Enterprise-Kunden zu verkaufen.

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