IBM mit vielen neuen Servern

Neben der Madison-Maschine x445 warten Xeon-Rechner auf den Einsatz

IBM hat heute eine Reihe neuer E-Server vorgestellt, darunter der x445, einen Server auf Basis der zweiten Generation der IBM Enterprise-X Architektur (EXA), der auf bis zu 32 Intel Xeon MP-Prozessoren skalierbar ist. EXA unterstützt sowohl Xeon MP- als auch Itanium 2-Prozessoren und wurde von IBM speziell für das High-end Computing mit Intel-basierten Servern entwickelt. Weitere Systeme anderer x-Series-Familien basieren auf Intels Xeon sowie dem für diese Woche obligatorischen Itanium 2, Codename Madison.

Der neue E-Server x-Series 445 soll sich mit Hilfe der Xpand on Demand-Konfiguration besonders gut auf höhere Kapazitäten erweitern lassen. Der EXA-basierte Server ist 4U Höheneinheiten hoch und mit jeweils acht Prozessoren ausgestattet. Er eigne sich für Server-Konsolidierung und ist ausgestattet mit 64 GByte Memory pro Chassis, Remote I/O (auf Basis der RXE-100 Erweiterung) und RIO Sharing sowie Active Memory mit im laufenden Betrieb austauschbarem und erweiterbarem Hauptspeicher.

Wieder im Rennen ist wie bereits berichtet der E-Server 450. Er war bereits im April mit dem damaligen Itanium 2 an den Start gegangen, wurde von IBM aufgrund technischer Probleme kurzfristig vom Markt genommen. Der vier-Wege-Server passt in ein 4U Standard-Rack. Ausgestattet ist der x450 mit Xpand on Demand I/O-Skalierbarkeit und Onforever-Verfügbarkeit. Er ist geeignet für Kunden, die einen Server für Datenbank- und ERP-Anwendungen suchen.

Auch neu: Der E-Server x382 enthält bis zu zwei Itanium 2-Prozessoren in einem 2U System. Er ist für Linux Cluster-Konfigurationen ausgelegt und damit geeignet für technische und wissenschaftliche Anwendungen. IBM kündigte außerdem die Verfügbarkeit des neuen Intel Xeon-Prozessors für eine Reihe von E-Server Rack- und Tower-Systemen an, darunter den x360, x225 und x255.

Alle heute angekündigten Systeme werden sowohl Microsoft als auch Linux Betriebssysteme unterstützen. Der x445 ist ab heute zu einem Grundpreis von 21.010 Euro erhältlich. Die 32-Wege-Version des x445 wird zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr verfügbar sein. Die x360 und x255 sind ab sofort verfügbar. Der x360 kostet ab 8170 Euro, der x255 ab 6740 Euro. Der x205VL ist ab 15. Juli zu beziehen und kostet 689 Euro, der x225 ist ab 1. August zu einem Grundpreis von 2170 Euro erhältlich. Der x450 wird ab 18. Juli zu einem Preis ab 23.470 Euro bereit stehen. Der x382 schließlich wird ab 20. August zu einem Grundpreis von 26.660 Euro ausgeliefert.

Themenseiten: Hardware

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu IBM mit vielen neuen Servern

Kommentar hinzufügen
  • Am 3. Juli 2003 um 4:48 von Chris

    IBM Intel-Server = Unglaubwürdig
    IBM kündigt neue Intel Server an.
    Gleichzeitig verkauft IBM Windows 2003 und Linux mit den Rechnern.

    Parallel werden TPC-Benchmarks (APP-Test) vorgelegt, nachdem Power-PC Server besser und billiger sind, die laufen aktuell noch mit AIX 5L (=Monterey) bis SCO vor Gericht siegt. Danach sucht sich IBM ein neues OS…

    Am liebsten konsolidiert IBM alles auf dem Groß-Rechner, da solls halt hin.

    IBM = Unglaubwürdig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *