LCDs gewinnen weiter gegen den Trend

Vor allem Nachfrage aus Europa sorgt für anhaltenden Boom

Der Trend weg vom Röhrenmonitor verstärkt sich: Während der Gesamtmarkt sich im ersten Quartal schwach entwickelt hat, zogen die Flachmänner weiter an. Laut einer Untersuchung des Branchenspezialisten Displaysearch machten LCDs bereits 37 Prozent aller Bildschirm-Auslieferungen im ersten Quartal aus. Zum Vergleich: Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag diese Quote noch bei 30 Prozent.

Die Zahl der ausgelieferten LCD-Monitore wuchs allein im letzten Quartal um acht Prozent auf 10,6 Millionen Stück. Damit liegt das Wachstum doppelt so hoch wie bisher angenommen. Insgesamt ging der Monitor-Absatz jedoch um zwölf Prozent auf 28,6 Millionen Stück zurück.

Samsung konnte seinen Marktanteil von 12,9 auf 13,5 Prozent verbessern, HP verblieb mit 8,5 nach 7,2 Prozent auf dem dritten Platz. Dell verteidigte laut den Zahlen seinen ersten Platz und konnte sich im Verlauf der drei Monate von 14,7 auf 16 Prozent verbessern. Europa holte im gleichen Zeitraum bei der Abnahme mächtig auf: Während in den USA die Nachfrage um 3 Prozent zurück ging, kletterte sie in der Alten Welt um 19 Prozent. Damit ist Europa erstmals der führende Kontinent im Bereich LCD – Nordamerika liegt jetzt auf Platz zwei.

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