Forrester: B2C mit jährlich 20 Prozent Zuwachs

Handelplattformen für Business-to-Business verlieren EDI-Kanälen gegenüber an Anziehungskraft

Mindestens bis 2004 werden die Privat-Konsumenten den Online-Handel maßgeblich treiben und so für jährliche Wachstumsraten nicht unter 20 Prozent sorgen, so die neuste Prognose von Forrester Research. Die bevorzugten Handelsgüter in privaten Segment bleiben Flugtickets, IT-Ausstattung, Bücher sowie Musik- und Videoprodukte. Insbesondere sei beim E-Commerce, so Forrester-Analyst Andrew Bartels, ein ansteigender Trend zu Online-Direktverkäufen bei hochwertigen Markenartikeln zu beobachten.

Zwar seien auch im Business-to-Business-Bereich Wachstumsraten auszumachen — dies gelte besonders für Customer- und Partner Relationship Management — doch verlören öffentliche Handelsplätze zunehmend an Anziehungskraft. Die beiden Ausnahmebereiche seien hier Handelsplattformen für Energie und chemische Güter. Vorrangige Handelskanäle für den Internet-Handel zwischen Unternehmen blieben für die nächsten zwei bis drei Jahre die herkömmlichen EDI-Channels (Electronic Data Interchange).

Gleichzeitig werde sich die Nachfrage nach sogenannten Buy-Side-Lösungen für E-Procurement und E-Sourcing abschwächen. Vor dem Hintergrund fallender Preise und geringerer Lizenzeinnahmen würden sich die Anbieter hier stärker auf mittelgroße bis große Unternehmen fokussieren. Forrester geht davon aus, daß Ariba im Bereich der integrierten E-Procurement- und E-Sourcing-Lösungen führender Anbieter bleiben wird, SAP, Oracle und Peoplesoft jedoch ihre Marktanteile steigern können. Die Nachfrage nach Sell-Side-Commerce-Servern wird bis 2004 zurückhaltend bleiben: Microsoft und IBM werden hier mit Niedrigpreisangeboten den Markt anführen. Gute Chancen werden auch dem Marktneuling Media Live zugerechnet.

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