Linus Torvalds verlässt Transmeta

Der Finne will sich nur noch um den Linux-Kernel kümmern

Linus Torvalds will sich nur noch um die Entwicklung von Linux kümmern. In einer Nachricht auf der Kernel-Mailing-Liste erklärte er, die Arbeit für den Chiphersteller Transmeta einerseits und am Linux-Kernel andererseits sei nicht mehr vereinbar. Künftig arbeite er alleinig für das Open Source Development Lab (OSDL). Nächste Baustelle: der Kernel 2.6.

Das OSDL war 2001 von namhaften Firmen wie Intel, HP, oder IBM sowie Linux-Distributoren wie Red Hat und Suse ins Leben gerufen worden. Es beschäftigt sich ausschließlich mit der Entwicklung und dem Testen von unternehmenskritischen Linux-Anwendungen.

„Es fühlt sich komisch an, die Arbeit zu beenden, die ich nun seit zwölf Jahren mache“, so Torvalds. „Aber mit dem kommenden Release 2.6 erscheint es mir sinnvoll, mich ganz auf Linux zu konzentrieren.“

Themenseiten: Business, Software

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2 Kommentare zu Linus Torvalds verlässt Transmeta

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  • Am 17. Juni 2003 um 20:30 von wolfgang schneider

    Grossartig!!
    Die entwicklung von LINUX kann nur schneller und besser werden!

  • Am 23. Juni 2003 um 14:57 von Transputer

    Transmeta vor dem Aus?
    Ich denke ja. Welche "erfolgreichen" Produkte benutzen eine Crusoe-CPU?<br />
    <br />
    Spätestens der Centrino hat die letzte Verlegenheitsausrede vieler drittklassiger CPU-Hersteller zunichte gemacht. Alle haben zuerst Wunder versprochen und i.d.R. mit sehr viel Verspätung doch nur lahme "Stromspar"-CPUs abieten können.

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