Innenministerkonferenz fordert von Medien weniger Gewalt

"Konsequenzen aus dem Erfurter Massaker ziehen"

Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Andreas Trautvetter (CDU), hat von den Medien die Eindämmung von Gewalt gefordert. „Die zunehmenden brutalen und gewalttätigen Szenen im Fernsehen, Kino und bei Video- und Computerspielen sowie im Internet müssen unbedingt reduziert werden“, sagte der Thüringer Innenminister nach einem Treffen von Vertretern der Rundfunkanbieter, der Filmbranche, Internet-Anbietern sowie Herstellern von Computerspielen mit Kanzler Gerhard Schröder (SPD).

Neben Kinospots und Warnhinweisen auf Videos sind unter anderem Internet-Informationsseiten über kindgerechte Angebote geplant. Die Gesprächsrunde in Berlin ist eine Konsequenz aus dem Schulmassaker am Erfurter Gutenberg-Gymnasium, bei dem ein ehemaliger Schüler im April vergangenen Jahres 16 Menschen erschoss und sich selbst umbrachte. Die Landesmedienanstalten wollen seit April mit einer Kommission für Jugendmedienschutz stärker gegen Gewalt in Privatfernsehen und Internet vorgehen. Offizieller Sitz ist in Erfurt.

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