Transmeta lässt Linux-PCs in China bauen

Asiatische Märkte sollen Nachfrage nach Niedrigstrom-Prozessoren anheizen

Transmeta hat einen Vertrag mit dem chinesischen Computerhersteller Chinese 200 Holdings (C2000H) abgeschlossen. Das chinesische Unternehmen wird für Transmeta Linux-basierte Geräte wie PCs, Notebooks und Set-Top-Boxen entwickeln und vermarkten.

Transmeta ist für Niedrigstrom-Prozessoren bekannt, konnte aber bisher wenige Deals mit großen PC-Herstellern abschließen. Nun hofft man, über verstärkte Nachfrage in Asien und der der Pazifikregion besser ins Geschäft zu kommen.

Chinese 2000 Holdings wird Produkte auf der Basis von Midori-Linux entwickeln, Transmetas eigener Linux-Distribution, die für tragbare Geräte optimiert ist. Im Austausch übernimmt Transmeta Anteile an C2000H; zusätzlich wurde eine Aufteilung des Gewinns aus Verkauf und Support von Midori-Linux vereinbart. Als Markt für die Linux-Geräte sind zunächst China, Macao und Taiwan vorgesehen.

In China ist das Interesse an Linux als einem Betriebssystem, dessen Quellcode keinem US-Konzern gehört, sondern offenliegt, besonders groß: Die chinesische Regierung unterstützt sogar die Entwicklung einer chinesischen Distribution namens Red Flag („rote Fahne“). Im nahe gelegenen Thailand hat HP kürzlich Erfolge mit einem Linux-basierten „Volks-Notebook“ gefeiert.

Linux wird auf Grund seiner Stabilität bereits von einigen Brownware-Herstellern in elektronischen Consumer-Geräten eingesetzt. Am bekannstesten dürfte der Videorecoder von Tivo sein.

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