Trend Micro und IBM bieten Virenschutz für Linux

Der Virenexperte nutzt das Netzwerk der Premier Business Partner von Big Blue

Trend Micro und IBM wollen ab sofort eng bei der Vermarktung von Linux-Produkten zusammenarbeiten. Dabei soll das Netzwerk der IBM Premier Business Partner in EMEA genutzt werden. Die Business Partner können dadurch ihren Linux-Kunden Antiviren-Produkte und -Services anbieten, die auf der Enterprise Protection Strategy des Viren-Experten integrieren.

Im Januar dieses Jahres hatte Trend Micro die zweite Phase seiner Enterprise Protection Strategy (EPS) gestartet: Dieses Konzept soll Kunden beim Management der zunehmend komplexen Bedrohungen durch Computerviren und andere Malicious Codes helfen. „Die Zusammenarbeit mit ausgewählten IBM Premier Business Partnern bedeutet, dass Kunden alle Vorteile hochwertiger Hard- und Middleware in Kombination mit Antivirenlösungen für Gateways, Storage-Server und E-Mail-Server inklusive der Services der auf Linux spezialisierten IBM Business Partner aus einer Hand beziehen können“, so Raimund Genes, President of European Operations bei Trend Micro.

„Trend Micro kann auf eine lange Historie bei der Entwicklung von Antivirenprodukten für die Linux-Plattform verweisen. Derzeit bieten wir Scan Mail für Lotus Notes, Inter Scan Virus Wall, die Inter Scan Messaging Security Suite und Server Protect für Intel prozessorbasierte IBM Linux-Server an“, so Genes weiter. „Eine aktuelle IDC-Studie bescheinigt dem Linux-Markt jährliche Wachstumsraten von durchschnittlich 30 Prozent. Durch den zunehmenden Einsatz von Linux in systemkritischen Anwendungen steigt der Bedarf an maßgeschneiderten Antivirenlösungen.“

Schon Ende vergangenen Jahres hatte Trend Micro vorausgesagt, dass Linux in diesem Jahr bei Hackern und Virenschreibern zu einem beliebten Angriffsziel werden wird. Fairerweise muss man allerdings eingestehen, dass sich diese Prognose zur Halbzeit des Jahres noch nicht bewahrheitet hat. Bislang liegen keine Meldungen über gravierende Virenbefälle unter Linux vor. Nichts desto trotz: Die Achilles-Sehne der Internet-Gesellschaft werde nach wie vor das Ausnutzen von Schwachstellen und Fehlern in weit verbreiteten Systemen sein. „Dies wird dazu führen, dass auch Linux als weltweit am stärksten wachsendes Betriebssystem auch an Attraktivität für Hacker gewinnt“, so die Experten im Dezember.

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