Microsoft-Chef Ballmer: „Mit Windows stoßen wir an Grenzen“

Erstmals will der Konzern einen Ausländer in den Aufsichtsrat berufen

Mit dem Verkauf des Betriebssystems Windows und der Standardsoftware Office kann Microsoft sein bisheriges Wachstumstempo nicht mehr halten. Steve Ballmer, Chef des Softwarekonzerns Microsoft, sagte im Gespräch mit der „Wirtschaftswoche“, das Unternehmen werde künftig mehr Kooperationen auf neuen Geschäftsfeldern eingehen und seine Produkte stärker auf Kundenwünsche ausrichten.

„In unseren klassischen Geschäftsfeldern mit Windows- und Office-Software stoßen wir langsam an die Grenze. Um Microsoft auch in Zukunft auf einem Wachstumskurs zu halten, müssen wir das Unternehmen grundlegend umkrempeln.“ Microsoft habe „begriffen, dass wir nicht die ganze Welt mit ein und demselben Produkt beglücken können“. So komme es in Märkten wie dem Mobilfunk „viel stärker auf Kooperationen“ an.

Ballmer kündigte dann noch andere Neuigkeiten an: Erstmals werde Microsoft einen Ausländer in den Aufsichtsrat berufen. „Wir verhandeln bereits mit einem Kandidaten. Nur so viel vorab: Unsere erste Wahl ist ein Europäer.“

Themenseiten: Business, Software

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2 Kommentare zu Microsoft-Chef Ballmer: „Mit Windows stoßen wir an Grenzen“

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  • Am 22. Mai 2003 um 9:34 von Hurricane

    Kooperationen a la Microsoft.
    … laufen doch immer auf den tod – und bei nutzwert für m$ den aufkauf – des anderen unternehmens hinaus.<br />
    <br />
    hoffentlich fällt keiner mehr auf die herein…

  • Am 23. Mai 2003 um 10:05 von Bruno Kassel

    Auf Kundenwünsche aurichten???
    "das Unternehmen werde künftig … seine Produkte stärker auf Kundenwünsche ausrichten" – Das wir DAS noch erleben dürfen!!!<br />
    Haben wir etwa heute den 1. April???<br />
    :-))

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