MCI Worldcom muss Strafe von 500 Millionen Dollar zahlen

Unternehmen einigt sich mit Börsenaufsichtg

Der US-Telefonriese MCI – der unter dem Namen WorldCom für einen der größten Bilanzskandale der USA gesorgt hatte – muss eine Rekordstrafe von 500 Millionen Dollar (rund 429 Millionen Euro) zahlen.

Die Summe sei im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC festgelegt worden, teilte die SEC am Montag (Ortszeit) in New York mit. Die Einigung muss nun noch von zwei Richtern genehmigt werden: Von dem, bei dem die SEC Zivilklage gegen MCI/WorldCom erhoben hatte und von dem, der die Aufsicht über den in Konkurs geratenen Konzern führt.

Die 500 Millionen Dollar sind 50 Mal mehr als die bislang höchste Strafe für ein US-Unternehmen. Die SEC hatte im Juli vergangenen Jahres – einen Tag nach Bekanntwerden der Bilanzmanipulationn in Milliardenhöhe – eine Untersuchung eingeleitet. Kurz darauf meldete MCI/WorldCom Konkurs an und arbeitet seither unter gerichtlicher Aufsicht.

ZDNet hat in einem News-Report die Turbulenzen um Worldcom zusammengefasst.

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