Ebookers in der Gewinnzone

Vor Steuern steht ein Überschuss von 100.000 Pfund in den Büchern

Das Online-Reisebüro Ebookers hat erstmals einen bereinigten Gewinn vor Einkommenssteuern von 100.000 britischen Pfund erzielt. Vor einem Jahr stand noch ein Verlust von 2,2 Millionen Pfund in den Büchern. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal trotz des Irak-Kriegs um 113 Prozent auf 14,3 Millionen Pfund.

„Wir sind sehr erfreut, den Meilenstein der Profitabilität erreicht zu haben“, kommentierte CEO Dinesh Dhamija die Zahlen. In der Zukunft will das Unternehmen den margenträchtigen Non-Air-Vertrieb vorantreiben und die Kosten weiter senken.

Ebookers hat sich vor zehn Monaten vom Neuen Markt verabschiedet. Die AG hatte am 8. April letzten Jahres einen Antrag auf ein Delisting gestellt. Vor neun Monaten hatte die Firma angekündigt, das „.com“ aus seinem Firmennamen zu streichen. Künftig wollte der britische Reiseanbieter unter Ebookers plc firmieren. „Aufsehenerregende Fehlschläge, einige fehlerhafte Business Pläne, die zum Teil schwache Erfüllung der Kundenwünsche und hohe Verluste haben den Ruf der Dot-Com-Industrie beschädigt“, begründete das Unternehmen den Schritt. In einigen Fällen sei dieser schlechte Ruf gerechtfertigt, in anderen Fällen jedoch nicht.

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