CeBIT Australia verbannt Marihuana-Handys

Duft der berauschenden Mobiltelefone "Unangemessen" für die Klientel der Messe

Mit Marihuana-Duft imprägnierte Handy-Schalen sind offenbar nicht gesellschaftsfähig: Nach Protesten von Politikern wurden die Mobiltelefone von der australischen Messe für Informationstechnologie, CeBIT Australia, verbannt. Der Geschäftsmann Robert Punch sagte in Sydney, er habe die Handys aus dem Verkehr ziehen müssen, weil sie als „unangemessen“ für die Klientel der Messe befunden worden seien.

Zur Eröffnung der Schau hatte der Premierminister des Bundesstaates New South Wales, Bob Carr, die „Haschisch-Handys“ kritisiert. Alles, was die „Normalisierung“ einer „bewusstseinsverändernden Droge wie Marihuana“ nahe lege, sei „bedauerlich“. Punch verteidigte seine Mobiltelefone, deren Abdeckungen bei der Herstellung mit dem Rauch von „sehr hochwertigem Marihuana“ imprägniert worden seien.

„Wir dachten nicht, dass das so eine Staatsaffäre werden würde“, sagte der Geschäftsmann. Sein Angebot habe einfach „Spaß“ bringen sollen, sei aber ernster aufgenommen worden als erwartet. Nach eigenen Angaben verkaufte Punch in den vergangenen drei Monaten bereits 1500 der umstrittenen Schalen.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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1 Kommentar zu CeBIT Australia verbannt Marihuana-Handys

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  • Am 8. Mai 2003 um 9:10 von Ingram Schubert

    legalize it!
    legalize it!<br />
    <br />
    eine konservative Gesellschaft wie die USA mag uns das Verbot gebracht haben, aber müssen wir all die Jahre immer weiter hinter der Schafherde Amerika und ihrem kriegstreiberrischen Mörder von Präsident nacheifern!?<br />
    <br />
    Wacht auf!

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