Schäden durch SARS wachsen rasant an

IT-Boomregion in Angst: Wirtschaftsindex in Hongkong stürzt um 21 Prozent ab

Die Lungenkrankheit SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) hat in Hongkong zum stärksten Wirtschaftseinbruch der vergangenen fünf Jahre beigetragen: Der Index der britischen Forschungsfirma NTC Research fiel im April um gut 21 Prozent auf 38,1 Punkte. Das sei das niedrigste Niveau seit Beginn der Beobachtung im Juli 1998, wie NTC Research in Hongkong mitteilte. Am stärksten betroffen sei der Einzelhandel, gefolgt von der Dienstleistungsbranche. Parallel zu dem Einbruch stieg auch die Arbeitslosigkeit auf 7,5 Prozent, wie der Bericht weiter ergab.

Eine neue Analyse der Marktforscher von der Aberdeen Group prognostiziert einen Rückgang der IT-Ausgaben in den bislang betroffenen Ländern in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar. Die Analysten gaben die Vorhersage konkret für die Länder China (inklusive Hongkong), Singapur, Vietnam, Taiwan und Kanada ab.

Chris Williamson von NTC Research nannte den hauseigenen Index den Beweis dafür, wie sehr SARS die ohnehin angeschlagene Wirtschaft in Hongkong in Mitleidenschaft gezogen habe. Der Einbruch erreiche ein ähnliches Ausmaß wie zu Zeiten der Finanzkrise in den späten 90er Jahren.

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