Sophos: Virenschutz beim Außendienst oft nachrangig

70 Prozent erneuern den Schutz der Laptops und Remote-Computer nur wöchentlich

Ein Großteil der Unternehmen vernachlässigt die Sicherheit von IT-Systemen ihrer Außendienstmitarbeiter. Dies hat eine in diesem Monat durchgeführte Studie von Sophos aufgedeckt. Weltweit seien 3000 System-Administratoren befragt worden – 66 Prozent führen demnach Updates täglich durch.

Allerdings erneuern sieben von zehn Firmen die Antiviren-Software ihrer Remote Workers nur einmal pro Woche. „Die IT-Sicherheit der Außendienst-Mitarbeiter im Unternehmenskonzept hintanzustellen, kommt einem Fass ohne Boden gleich“, kommentiert Sophos-Consultant Carole Theriault die Ergebnisse der Umfrage. Zwar seien sich Unternehmen der Bedeutung des Virenschutzes innerhalb der eigenen vier Wände zunehmend bewusst, diese Haltung werde jedoch noch nicht umfassend genug auf die Arbeitnehmer außerhalb der physischen Unternehmensgrenzen übertragen.

Die Systemadministratoren würden ihre eigenen Sicherheits-Bemühungen behindern, indem sie keine strengen Sicherheits-Richtlinien vorschreiben, die die Computer der Außendienstler einschließen. Heimarbeiter, die ihren Laptop oder Arbeits-PC zum Herunterladen von Webcontent oder File-Sharing über Peer-to-Peer-Plattformen nutzen, erhöhten die Gefahr der Vireninfektion für das ganze Unternehmen.

ZDNet offeriert ein Viren-Center mit aktuellen Informationen rund um die Gefahr aus dem Cyberspace, eine umfassende Sammlung aktueller und einen kostenlosem Live-Viren-Check. Der Online Scanner durchforstet Dateien bis zu einer Größe von einem MByte nach diversen Schädlingen.

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