AOL, Yahoo und Microsoft sagen Spammern Kampf an

Unternehmen wollen mit Organisationen "in Dialog zu treten" und technische Normen ausarbeiten

Zum gemeinsamen Kampf gegen die Versender von unerwünschten Werbesendungen per E-mail haben sich die drei US-Konzerne AOL (Börse Frankfurt: AOL), Microsoft (Börse Frankfurt: MSF)und Yahoo (Börse Frankfurt: YHO) zusammengeschlossen. Die Zusammenarbeit sei ein erster Schritt der Internetindustrie, um das Problem der so genannten Spam Mails verstärkt anzugehen, erklärten die drei Unternehmen gemeinsam.

Es gehe darum, mit zuständigen Organisationen „in Dialog zu treten“ und technische Normen auszuarbeiten, die von der ganzen Branche angewendet würden. Die Versender der nicht erbetenen Nachrichten bedienten sich „betrügerischer Übertragungsmittel, um ‚Anti-Spam-Filter‘ zu umgehen oder geltendes Recht zu brechen“, hieß es in der Erklärung weiter.

AOL hatte bereits vor wenigen Wochen bei einem Gericht im US-Bundesstaat Virginia insgesamt fünf Klagen gegen ein Dutzend Unternehmen und Einzelpersonen eingereicht, die AOL-Kunden in den USA insgesamt rund eine Milliarde Spam Mails zugesendet haben sollen. Diese Sendungen hatten dem Unternehmen zufolge acht Millionen Beschwerden nach sich gezogen. AOL hat weltweit 27 Millionen Kunden.

ZDNet hat die wirkvollsten Programme gegen Spam in einem Downloads-Weekly zusammengefasst.

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