Overture revidiert Prognose

Infrastruktur-Kosten sollen Gewinn belasten

Overture hat seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr revidiert. Man geht zwar von einem Jahreswachstum beim Umsatz von rund 50 Prozent auf über eine Milliarde Dollar aus, allerdings werde der Gewinn aufgrund von höheren Traffic- sowie Infrastruktur-Kosten und dem schwächeren US-Markt geringer ausfallen als bisher erwartet.

Im ersten Quartal hat der Suchspezialist laut den kürzlich veröffentlichten Zahlen den Umsatz auf 224,7 Millionen Dollar gesteigert. Der Nettogewinn belaufe sich auf 11,1 Millionen Dollar – oder 18 US-Cent pro Aktie. Vor einem Jahr waren es noch 29,3 Millionen Dollar oder 48 US-Cent je Anteilsschein.

Die deutsche Overture-Niederlassung habe ihr Partnernetzwerk vergrößert. Neben RTL.de, AOL Europe, Freenet, Lycos, MSN, T-Online (Börse Frankfurt: TOI) und Tiscali gehörten auch IBM (Börse Frankfurt: IBM) sowie Procter & Gamble dazu. In Deutschland erreiche man inzwischen mehr als 85 Prozent der Surfer, so das Unternehmen.

Am 21. April habe man den Kauf der Web Search Sparte von Fast Search & Transfer abgeschlossen. Insgesamt ließ sich Overture den Deal 70 Millionen Dollar in Bar kosten. Darüber hinaus gibt es eine Klausel über eine leistungsabhängige Zahlung von bis zu 30 Millionen Dollar.

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