Windows-Bug: Angreifer kann PC komplett in seine Gewalt bringen

Durch den Fehler im Kernel soll der Hacker Daten löschen, Benutzerkonten hinzufügen und das System neu konfigurieren können

Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) hat auf seinem Security-Board auf ein gefährliches Sicherheitsloch in Windows NT 4.0, NT 4.0 Server, 2000 und XP aufmerksam gemacht. Durch einen Fehler im Kernel des Betriebssystems sei es einem Angreifer möglich, Daten auf dem Oper-PC zu löschen, Benutzerkonten hinzuzufügen oder das System neu zu konfigurieren.

Der Bug sitzt in einer Prozessroutine, die vorgibt, wie der Kernel Fehlermeldungen an den Debugger des OS weitergibt. Der Angreifer könnte laut Microsoft ein Programm schreiben, das sich genau diesen Fehler zunutze macht und beliebigen Programmcode auf dem Rechner des Opfers ausführen.

Das Sicherheitsloch könnte jedoch gut gesicherten Servern nichts anhaben. Microsoft empfiehlt nur vertrauensvollen Administratoren einen Zugriff auf das System zu geben. Ohne die Administratorenrechte hätte ein Angreifer keine Chance den Bug auszunutzen. Dennoch stuft der Redmonder Konzern die Sicherheitsbedrohung auf „Wichtig“ und rät den Kunden den 5,9 MByte großen Patch bei der nächsten Gelegenheit auf ihr System zu spielen.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760 (günstigsten Tarif anzeigen)

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1 Kommentar zu Windows-Bug: Angreifer kann PC komplett in seine Gewalt bringen

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  • Am 18. April 2003 um 12:11 von Sisiphus

    Schwachsinn?!?!
    Kann mann nicht mit Administrator Rechten nicht ohnehin alle Datein löschen? Was soll der BUG also? M$ will nur auf ihre vermeintliche Sicherheitsinitiative hinweisen um den Leuten DRM-TCPA (oder wie sie es auch immer in Zukunft nennen werden) schmackhaft zu<br />
    machen!

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