Intel verschiebt Pentium 4 mit 3 GHz

Rückzieher in letzter Minute wegen einer "Anomalie": 875P-Chipsatz kommt ohne passende CPU

Vermutlich ein Fehler im Design des neuen Pentium 4 hat zu einem Rückzieher in letzter Minute geführt. Intel wollte den mit drei GHz getakteten Prozessor zusammen mit dem 875P-Chipset auf den Markt bringen, doch werde das eine noch das andere wird nun Eingang in Rechner von Dell (Börse Frankfurt: DLC), Hewlett-Packard (HP; Börse Frankfurt: HWP) finden.

Der 875P ist auf den neuen Pentium 4 angewiesen, da nur er den erstmals eingesetzten 800 MHz-Bus unterstützt. Natürlich könnten die Hersteller den 857P mit einer herkömmlichen 533 MHz-Taktung ansteuern, das würde ob des hohen Preises für den Chipsatz aber nur bedingt Sinn machen.

Intel hielt sich mit Angaben über den Fehler in der CPU zurück. Man habe „Anomalien festgestellt“ und werde deshalb „den Verkauf vorerst unterbinden“, so Unternehmenssprecher George Alfs. „Wir untersuchen das Problem und haben hoffentlich bald einen neuen Stapellauf.“ Der deutsche Sprecher Christian Anderka betonte, dass der Chip nicht verschoben sei – lediglich der Verkauf werde etwas später beginnen.

ZDNet Tech Expert hat die neue Plattform unter die Lupe genommen und nennt die wichtigsten Benchmarks.

Kontakt: Intel, Tel.: 089/9914303 (günstigsten Tarif anzeigen)

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