Weitere 1800 Mitarbeiter müssen bei Nokia gehen

Beschäftigte in der Netzwerksparte betroffen

Der finnische Telekom-Ausrüster Nokia (Börse Frankfurt: NOA3) trennt sich von weiteren 1800 Mitarbeiter seiner Netzwerksparte. Wie das Unternehmen in Helsinki mitteilte, sollen damit Kosten gesenkt und die Rentabilität des Netzwerk-Bereichs gesteigert werden.

Etwa 1100 Arbeitsplätze sollen in Finnland wegfallen, der Rest im Ausland. Die Verkäufe von Nokia Networks sind wegen der Verzögerungen beim Aufbau des neuen UMTS-Mobilfunks stark eingebrochen. Mitte März hatte Nokia angekündigt, dass der Unternehmenszweig einen bedeutenden Betriebsverlust im ersten Quartal einfahren werde.

Nokia hatte bereits im Februar die Streichung von 550 Stellen im Netzwerkgeschäft angekündigt. Mitarbeiter in den Ländern USA, Großbritannien, Schweden und Finnland der Infrastruktur-Abteilung Nokia Networks waren betroffen.

Im vergangenen Jahr waren bereits rund zehn Prozent der einst 18.000 Stellen abgebaut worden. „So weit wir sehen können, ist das genug“, sagte ein Nokia-Sprecher zu dem jüngsten Jobabbau. „Wir planen unter den jetzigen Bedingungen keine weiteren Absenkungen“ der Mitarbeiterzahl. Am Ende der jetzt angekündigten Streichrunde werde die Netzwerksparte noch rund 15.000 Mitarbeiter haben und damit rund ein Viertel der 60.000 Beschäftigte zählenden Gesamtbelegschaft ausmachen. Kontakt: Nokia, Tel.: 01805/234242 (günstigsten Tarif anzeigen)

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